Schwedens laengstes Abenteuer
Der Götakanal

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Wie ein blauer Dom wölbt sich der Sommerhimmel über der weiten Wasserfläche des Vänern. Im kleinen Hafen von Sjötorp herrscht Aufbruchstimmung: Obwohl es noch früh ist an diesem Junimorgen, wird überall an Bord geschäftig gelärmt. Leinen werden eingeschoren, Fender festgezurrt. Aus den offenen Niedergängen dringen Kaffeeduft, Geschirrklappern und der gut gelaunte, helle Singsang der Frühstücksshow von Sveriges Radio. Zu zweit und zu dritt liegen Segelyachten und Motorboote päckchenweise an der langen Wartemauer und lauern auf das Startsignal.Andere drehen un-geduldige Kreise im Hafen,weil an der Mauer längst kein Platz mehr frei ist. Alles in sauberer Ordnung, versteht sich. Aber die Freizeit-Armada will nicht auf den See hinaus, sie will nach Osten, ins Landesinnere. Alle Blicke sind auf das alte Schleusentor mit dem weißen, hölzernen Leuchtturm daneben gerichtet. Denn dahinter beginnt der Götakanal – und heute ist Saisonstart!
Verlag:
BOO
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