Hille Coaster 620
Europäische Union

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Ein in Italien gebauter Weekender unter deutscher Flagge. Entwicklungskosten für Boote sind in der Regel eine kostspielige Angelegenheit. Da ist es verständlich, dass sich ein Bootshersteller bei ausländischen Werften nach Modellen umsieht, die noch gut in die eigene Produktpalette passen. So auch unser Hille-Testboot. Sie wird in Italien gebaut und in Deutschland unter der Bezeichnung Hille Coaster 620 verkauft. Solch eine Kooperation ist bei Hille nichts Neues, früher hat man viel mit der englischen Fletcher-Werft zusammengearbeitet.Nach der Schließung von Fletcher musste sich Hille einen neuen Partner suchen.Den fanden sie in Italien bei Saver, die gute, solide Boote mit akzeptablen Preisen bauen. Ausrüstungsgegenstände, die für den deutschen Markt weniger geeignet sind, wie beispielsweise einfache Sitze oder Badeleitern, rüstet Hille in Deutschland um. Dass sich die deutsch-italienische Freundschaft sehen lassen kann, zeigt unser Testboot. Die Verarbeitung konnte bis auf wenige Details überzeugen. Zu den Kritikpunkten zählen kleine Laminatspitzen in schwer zugänglichen Ecken und zum Teil rauen Oberflächen von Holzteilen. Ein gutes Bild machten dagegen glänzender Gelcoat, lückenloser Schutzanstrich, Metall und Polsterverarbeitung.
Verlag:
BOO
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