Jenseits der Komfortzone
Die Tour d´Afrique ist eines der längsten und härtesten Radrennen der Welt. Seit 2003 durchquert das Peloton Afrika in gesamter Nord-Süd-Ausdehnung: von Ägyptens Hauptstadt Kairo bis nach Kapstadt – etwa 12 000 Kilometer, verteilt auf 120 Renn- und einige Pausentage.
Es ist ein Rennen für Selbstversorger. Der Veranstalter beschränkt sich auf Streckenkennzeichnung, Zeitnahme, Notfallhilfe und die Organisation der Lagerplätze. Übernachtet wird im Zelt in improvisierten Camps. Die Teilnehmer sind eine bunte Mischung aus Extremsportlern, Ausdauerfreaks und Abenteurern. Welche Motivation auch immer jeden Einzelnen antreibt – belastbar muss sie sein. Als wären die langen Tagesetappen in Hitze und Staub nicht Strapaze genug, kommen mit der ungewohnten Ernährung und den hygienischen Einschränkungen weitere Belastungen für Köper und Seele dazu. Von den wechselhaften politischen Rahmenbedingungen einmal ganz abgesehen.
Hardy Grüne ist diese Tour zwischen Rennen und Expedition im Sommer 2011 mitgefahren. Neben der sportlichen Herausforderung interessierte ihn die intensive, hautnahe Begegnung mit Afrika. Sein spannender Bericht ist zugleich radsportliche Reportage wie Reflektion über einen unruhigen Kontinent, dessen archaische Schönheit ihn immer wieder überwältigt.
Jenseits der Komfortzone
Die Tour d´Afrique ist eines der längsten und härtesten Radrennen der Welt. Seit 2003 durchquert das Peloton Afrika in gesamter Nord-Süd-Ausdehnung: von Ägyptens Hauptstadt Kairo bis nach Kapstadt – etwa 12 000 Kilometer, verteilt auf 120 Renn- und einige Pausentage.
Es ist ein Rennen für Selbstversorger. Der Veranstalter beschränkt sich auf Streckenkennzeichnung, Zeitnahme, Notfallhilfe und die Organisation der Lagerplätze. Übernachtet wird im Zelt in improvisierten Camps. Die Teilnehmer sind eine bunte Mischung aus Extremsportlern, Ausdauerfreaks und Abenteurern. Welche Motivation auch immer jeden Einzelnen antreibt – belastbar muss sie sein. Als wären die langen Tagesetappen in Hitze und Staub nicht Strapaze genug, kommen mit der ungewohnten Ernährung und den hygienischen Einschränkungen weitere Belastungen für Köper und Seele dazu. Von den wechselhaften politischen Rahmenbedingungen einmal ganz abgesehen.
Hardy Grüne ist diese Tour zwischen Rennen und Expedition im Sommer 2011 mitgefahren. Neben der sportlichen Herausforderung interessierte ihn die intensive, hautnahe Begegnung mit Afrika. Sein spannender Bericht ist zugleich radsportliche Reportage wie Reflektion über einen unruhigen Kontinent, dessen archaische Schönheit ihn immer wieder überwältigt.